El Hierro – kleinste Vulkaninsel im atlantik

El Hierro ist die kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln. Als UNESCO-Biosphärenreservat begeistert sie mit ursprünglicher Natur, spektakulären Vulkanlandschaften und einer außergewöhnlichen Ruhe.

Die Insel entstand vor Millionen von Jahren durch vulkanische Aktivität. Erkaltete Lava, markante Krater und beeindruckende Steilküsten prägen bis heute das Landschaftsbild.
Vom trockenen Küstenbereich bis zu den feuchten Nebelwäldern sorgen große Höhenunterschiede für überraschend vielfältige Landschaften und ein ganzjährig mildes Klima – ideale Voraussetzungen für Naturerlebnisse zu jeder Jahreszeit.

Zwischen Lava und Meer

Auch unter der Meeresoberfläche setzt sich die vulkanische Landschaft El Hierros fort. Schwarze Lavaformationen, kristallklares Wasser und geschützte Meeresgebiete machen die Insel zu einem der besten Tauch- und Schnorchelreviere Europas.

Entlang der Küste laden natürliche Meerespools – die sogenannten Charcos – zum Baden ein. Über Jahrtausende formten Wellen und Lava diese geschützten Becken, die heute zu den schönsten Naturbadeplätzen der Insel gehören.

Ob beim Tauchen, Schnorcheln oder Baden – überall zeigt sich die enge Verbindung zwischen Vulkanismus und dem Leben im Atlantik.

Naturparadies El Hierro

Schroffe Steilküsten, uralte Wacholderbäume, grüne Nebelwälder und weite Lavafelder machen El Hierro zu einem der abwechslungsreichsten Naturparadiese der Kanaren. Auf kleinem Raum treffen unterschiedlichste Landschaften und Lebensräume aufeinander.

Die Insel beherbergt zahlreiche endemische Pflanzen- und Tierarten, darunter die seltene El-Hierro-Rieseneidechse. Auch Zugvögel, Meeresschildkröten und viele weitere Arten finden hier ideale Bedingungen.

Dank des sanften Tourismus konnte sich diese außergewöhnliche Natur bis heute weitgehend erhalten.

traditionen, Gastfreundschaft und Genuss

Das Leben auf El Hierro ist eng mit der Natur verbunden. Landwirtschaft, Fischerei und traditionelle Feste prägen den Alltag ebenso wie die herzliche Gastfreundschaft der Inselbewohner.

Die Geschichte reicht bis zu den Bimbaches, den Ureinwohnern El Hierros, zurück. Bis heute haben sich viele Bräuche erhalten. Das bedeutendste Fest der Insel ist die Bajada de la Virgen de los Reyes, die nur alle vier Jahre gefeiert wird und Menschen aus allen Gemeinden zu einer einzigartigen Prozession zusammenführt.

Zur kanarischen Küche gehören frischer Fisch, Ziegenkäse, Papas arrugadas mit Mojo sowie Weine und tropische Früchte aus vulkanischen Anbaugebieten – authentisch, regional und voller Geschmack.